Orthomolekulare Medizin Vitalstofftherapie

Constantin Krämer  

Was ist die Orthomolekulare Medizin

Kurz gesagt ist es die medizinische Anwendung von Vitaminen, Mineralien und Spurenelemente zum heilen oder lindern von Krankheiten und Störungen im Körper. 

Geschichtliches

Die Kenntnisse von Vitaminen ist erst ein halbes Jahrhundert alt, dennoch hat man in frühen Zeiten Lebensmittel gezielt eingesetzt um Krankheiten zu heilen.

Schon die Chinesisen und die Ägypter haben Krankheiten mittels der Gabe bestimmter Lebensmittel behandelt.

Das bekannteste Beispiel war das ausgequetschen roher Leber und die Tropfen wurden dann auf die Hornhaut gegeben. Damit wurde die Nachtblindheit der Patienten therapiert, dadurch konnte man die Krankheit heilen. Heute weiß man das es sich um Vitamin A gehandelt hat was diese Wirkung im hervorruft. 

Auf diese Art waren die ersten Erfahrungen mit Lebensmittel und somit   Mikronährstoffe gesammelt.

Mit dem Fortschritt der Chemischen Analytik hatte man 1954 alle Vitamine in Tablettenform isoliert. Es entstand ein kurzfristiger Hype welcher nach kurzer Zeit dann wieder verschwand. In den 80er kam dieser Hype wieder auf. Warum aber ist dieser Hype immer nur kurzfristig und hat sich nicht dauerhaft etabliert? Es ist wichtig zu verstehen, dass nicht jede Krankheit mit dem Mikronährstoffen therapiert werden kann. Vorraussetzung muss natürlich ein Mangel sein um dann entsprechend mit der Gabe von Vitaminen therapieren zu können.

 

Ein einfaches Beispiel, eine Person hat das Gefühl Nachts nicht mehr gut sehen zu können und hört das mit Hilfe von Vitamin A sich dies verbessert. Nun wirkt seltsamerweise bei dem Patienten das Vitamin A nicht wie erhofft. Hätte man zu beginn eine richtige Anamnese gestaltet und auch das Vitamin A überprüft, hätte man festgestellt das kein Mangel vorliegt. Die Person hat altersbedingt einen grauen Star entwickelt und somit auch im dunkeln nicht mehr gut gesehen. Da viele bei der Gabe von Vitaminen keine Eingangsbefund erstellen lassen, wirken die Vitamine nicht wie sie können, sprich wenn ein Mangel vorhanden ist.   

Dennoch gibt es Vitamine, welche unser Immunsystem stärken und verbessern können und eine Erkrankung auch ohne das ein Mangel vorhanden sein muss, positiv beeinflussen können.

Die bekanntesten Erkrankungen, ausgelöst durch Vitamin Mangel sind: Rachitis verursacht durch einen Mangel von Vitamin D, dem bekannten Sonnenhormon. Im Jahre 1820 erkrankten aufgrund der Industriellen Revolution die Menschen an Rachitis. Sie arbeiteten in Fabriken ohne Tageslicht. Vor allem Kinder mussten in den Fabriken arbeiten und über die Hälfte der Kinder litten an Rachitis zu der damaligen Zeit. Rachitis ist eine Verformung der Knochen aufgrund dem Mangel der Festigkeit im Knochen, da zu wenig Calcium in den Knochen eingebaut wird. Heutzutage weiß man auch, das Vitamin D Mangel für Lungenkrankheiten Tür und Toren öffnet, wie die Tuberkulose. Durch einen Vitamin D Mangel werden die Epithelzellen der Lunge durchgängiger und dies führt dazu das Krankheitserreger viel leichter in den Körper eindringen können. Aus diesem Grund nannte man auch das Vitamin D einen Antituberkulose schützenden Faktor der Lunge.

 

Eine weitere bekannte Erkrankung ist die perniziöse Anämie. 1849 Thomas Addison hatte gesehen das es eine Anämie gab mit sehr großen Blutkörperchen und diese beruhen auf einem Vitamin B12 Mangel. Wenn die Erkrankung Ausbrach führte dies Rasch zum Tode, innerhalb von 6 Monaten. Wenn die Patienten einen Pfund rohe Leber pro Woche gegessen haben, rettete dies das Leben. Heute weiß man eben, dass Vitamin B12 notwendig ist, um aus unseren unreifen (großen) Blutzellen die reifen Blutzellen (kleiner) herzustellen.

Eine dritte bekannte Erkrankung ist der sogenannte Skorbut, hier faulen die Zähne nach wenigen Monaten ohne die Einnahme von Vitamin C. Früher kam dies bei Seefahrern vor, welche keine frischen Lebensmittel mit sich führen konnten. Wenn Sie jetzt denken, heute kommt dies nicht vor, so täuschen Sie sich. Denn auch heute ist Skorbut ein immer wieder auftretendes Phänomen. Durch schwarzen Tee, welcher als Vitamin C Räuber gilt, kann eine derartige Avitaminose (Fehlen von Vitaminen) auftreten.

Auch Überdosierungen können zu Krankheiten führen, so waren Forscher die Eisbären geschossen hatten und von diesen die Leber gegessen hatten an einer Überdosierung von Vitamin A erkrankt. Dies führt zu schweren neurologischen Erscheinung und kann bis zum Tode führen.

So sieht man wie wichtig es ist, nicht eine einfache Selbstdosierung zu übernehmen sondern auch eine Eingangsanalyse vorzunehmen, ob überhaupt ein Mangel besteht. 

 

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